Kervalt
Für Maschinenbau, Zulieferer und Ingenieurbüros

Das Know-how bleibt in der Halle.

KI für Angebote, Pflichtenhefte und technische Dokumentation, betrieben auf einem Server in Ihrem eigenen Netzwerk. Kalkulationen und Konstruktionsunterlagen werden dort verarbeitet, wo sie hingehören, und nirgends sonst.

Server im eigenen Netz Einrichtung je nach Land förderfähig Ein Ansprechpartner

Die Geheimhaltungsvereinbarung gilt auch im Browserfenster.

In den meisten Betrieben ist die Entscheidung längst gefallen, nur hat sie niemand getroffen. Angebotstexte gehen durch ein Chatfenster, Pflichtenhefte werden zum Übersetzen hineinkopiert, ein Konstrukteur lässt sich eine Norm erklären. Das ist verständlich, weil es Zeit spart. Und es ist das Gegenteil von dem, was in Ihrer Geheimhaltungsvereinbarung mit dem Kunden steht.

  • Kalkulationsgrundlagen, aus denen sich Ihre Marge ablesen lässt
  • Pflichtenhefte, an denen der Kunde und sein Wettbewerber erkennbar sind
  • Verfahren und Toleranzen, die den Unterschied zum Billiganbieter ausmachen
Anwendungen, die tatsächlich laufen

Hier holt der Betrieb die Zeit heraus.

Die lohnenden Fälle sind selten spektakulär. Es sind die Aufgaben, die jede Woche wiederkommen und bei denen jemand zwanzig Minuten lang sucht, was schon einmal jemand geschrieben hat.

Angebote aus dem eigenen Bestand

Das System durchsucht Altangebote, Preislisten und Stücklisten und stellt einen Entwurf zusammen, mit Verweis auf die Vorgänge, aus denen er stammt. Geprüft und freigegeben wird weiterhin von Hand.

Normen und technische Dokumentation

Fragen an Handbücher, Prüfvorschriften, Wartungsverträge und interne Anweisungen. Statt im Ordner zu blättern, kommt die Antwort mit Angabe von Dokument und Abschnitt.

Pflichtenhefte und Übersetzung

Spezifikationen für internationale Kunden aufbereiten und übersetzen, auch wenn Preise, Zeichnungsnummern und Kundennamen im Text stehen.

Serviceberichte und Reklamationen

Aus Notizen des Monteurs wird ein sauberer Bericht. Bei einer Reklamation zeigt das System, ob der Fall schon einmal aufgetreten ist und was damals geholfen hat.

Ehrliche Abgrenzung

Was ein Sprachmodell mit Ihren Daten kann, und was nicht.

Beim Thema KI im Maschinenbau wird viel versprochen. Damit im Erstgespräch keine falsche Erwartung im Raum steht, hier vorab die Grenze.

Dafür ist es gebaut

  • Text verstehen und erzeugen: Angebote, Berichte, Spezifikationen, Korrespondenz
  • In großen Dokumentenmengen die passende Stelle finden und belegen
  • Tabellen und Formulare auslesen, etwa Eingangsrechnungen oder Prüfprotokolle
  • Zwischen Sprachen übersetzen, mit Ihrer eigenen Terminologie

Dafür ist es nicht gebaut

  • Geometrie aus CAD-Modellen auswerten oder Bauteile konstruieren
  • Berechnungen ersetzen, ob Festigkeit, Toleranzkette oder Simulation
  • Fachliche Freigaben erteilen. Der Entwurf ist ein Entwurf, kein Prüfergebnis
  • Fehlerfrei arbeiten. Auch mit Quellenangabe bleibt eine Kontrolle nötig

Von den Landesprogrammen ist wenig übrig.

Was noch läuft, bezuschusst Leistungen externer Anbieter: also Installation, Einrichtung, individuelle Anpassung, Programmierung und technische Dokumentation. IKT-Hardware ist praktisch überall ausgenommen. Für unser Modell passt das gut, weil Sie die Maschine ohnehin zum Einkaufspreis bekommen und nur die Arbeit bezahlen.

Landesprogramme
tragen die eigentlichen Zuschüsse, sind aber 2026 dünn geworden. Von den sechzehn Programmen, die wir am 8. September durchgesehen haben, sind fünf beendet und vier nur eingeschränkt nutzbar; in drei Ländern lohnt die Rechnung. Der Konfigurator nennt den Stand für Ihr Bundesland
Beispiel Bayern
Digitalbonus bis 50 %, Standard bis 7.500 €, Plus bis 30.000 € bei besonderem Innovationsgehalt; künstliche Intelligenz ist dort ausdrücklich als Beispiel genannt
Bundesweit
der KfW-Förderkredit Digitalisierung, offen auch für Freiberufler. Ein zinsgünstiger Kredit, kein Zuschuss
Untergrenze
viele Programme fördern erst ab etwa 4.000 € förderfähiger Ausgaben. Das ist bei einem Einrichtungsprojekt schnell die entscheidende Hürde
Reihenfolge
erst der Bewilligungsbescheid, dann die Beauftragung. Eine vorherige Bestellung, auch mündlich, kostet den Anspruch

Wie viel davon bei Ihrer Konfiguration übrig bleibt, rechnet der Konfigurator aus, samt Hinweis wenn die Untergrenze nicht erreicht wird. Den Antrag stellt Ihr Unternehmen selbst, in Bayern über das ELSTER-Unternehmenskonto; Dienstleister dürfen das dort nicht übernehmen. Wir liefern das aufgeschlüsselte Angebot und die Projektbeschreibung dafür.

Stand September 2026. Förderungen sind freiwillige Leistungen ohne Rechtsanspruch, die Programme unterscheiden sich je Bundesland und ändern sich laufend; verbindlich ist allein die Auskunft der zuständigen Bewilligungsstelle. Wir leisten keine Förder-, Rechts- oder Steuerberatung.

Jemand, der schon einmal eine Anlage in Betrieb genommen hat.

Hinter Kervalt steht Patrik Kaiser. Ich komme aus der Inbetriebnahme im Maschinenbau, also von der Seite, auf der eine Sache am Ende laufen muss, auch wenn die Präsentation etwas anderes versprochen hat. Das prägt, wie ich solche Projekte anlege: klein anfangen, an einer echten Aufgabe zeigen, dass es trägt, und erst dann ausweiten.

Der Unterschied zu einer klassischen IT-Beratung liegt weniger im Serverwissen. Er liegt darin, dass ich weiß, wie es in einem Produktionsbetrieb zugeht, wenn zwischen Auslieferung und Abnahme etwas dazwischenkommt. Sie bekommen keine Nummer im Ticketsystem, sondern ab dem Projektstart die Handynummer desjenigen, der die Maschine eingerichtet hat. Die erste Anfrage läuft über E-Mail, alles Weitere direkt.

Ablauf

In vier Schritten zur laufenden Maschine.

01

Erstgespräch

Welche Unterlagen gibt es, wer würde damit arbeiten, was nervt heute am meisten. Kostet nichts.

02

Auslegung

Daraus ergeben sich Stufe und Festpreis. Wenn eine Förderung in Frage kommt, warten wir den Bescheid ab.

03

Aufbau

Maschine aufstellen, Modelle einrichten, Dokumentenquellen anbinden, Team einweisen.

04

Betrieb

Läuft die Maschine, kommt der Rest per Fernzugriff: Updates, Überwachung, Rückfragen. Den Zugang geben Sie frei und können ihn jederzeit dichtmachen.

Häufige Fragen aus Industriebetrieben

Was Geschäftsführer und IT-Leiter fragen.

Dürfen unsere Mitarbeiter ChatGPT für Angebote und technische Unterlagen nutzen?

Rechtlich verboten ist es nicht, aber Sie geben damit die Kontrolle ab. Wer eine Kalkulation, eine Stückliste oder ein Pflichtenheft in ein Cloud-Fenster kopiert, überträgt Betriebsgeheimnisse an einen externen Anbieter, meist mit Servern außerhalb der EU. Für personenbezogene Daten kommt die Frage der Auftragsverarbeitung dazu. Ein lokaler Server erledigt dieselbe Aufgabe, ohne dass die Unterlagen den Betrieb verlassen.

Kann die KI unsere CAD-Dateien lesen?

Nicht in dem Sinn, wie man es sich erhofft. Ein Sprachmodell arbeitet mit Text. Es liest Pflichtenhefte, Stücklisten, Normen, Prüfprotokolle und Angebote, aber es interpretiert keine Geometrie aus einem STEP- oder CATIA-Modell und ersetzt keine Berechnung. Was gut funktioniert, ist die Arbeit mit den Dokumenten rund um die Konstruktion. Wer Ihnen KI-Konstruktion verspricht, sollte genau erklären, was er damit meint.

Bleiben Konstruktions- und Kundendaten wirklich im Haus?

Ja, sofern der Server so aufgesetzt ist, wie wir ihn ausliefern: kein Zugang zum Internet für die Modelle, keine Telemetrie, keine externe Schnittstelle. Die einzige Verbindung nach außen ist der Wartungszugang, den Sie freigeben und jederzeit sperren können. Auf Wunsch protokollieren wir jeden Zugriff darauf.

Wir haben bereits ERP und PDM im Einsatz. Muss das ersetzt werden?

Nein. Der KI-Server tritt nicht an die Stelle Ihrer Systeme, sondern liest daneben mit. Angebunden wird über die vorhandenen Schnittstellen oder über einen lesenden Zugriff auf die Dateiablage. Der Umbau bestehender Systeme ist ausdrücklich nicht Teil des Projekts.

Ist ein KI-Server förderfähig?

Die Hardware in aller Regel nicht, die Einrichtung schon. Zuschussprogramme fördern Leistungen externer Anbieter einschließlich Installation, Anpassung und technischer Dokumentation und schließen IKT-Hardware fast überall aus. Die nennenswerten Zuschüsse sind Landesprogramme, und die sind 2026 dünn geworden: Von den sechzehn haben wir fünf als beendet und vier als nur eingeschränkt nutzbar vorgefunden. In Bayern fördert der Digitalbonus weiterhin bis 50 Prozent, Standard bis 7.500 Euro, allerdings nur gewerbliche Betriebe und erst ab 4.000 Euro förderfähiger Ausgaben. Bundesweit steht der KfW-Förderkredit Digitalisierung offen, das ist aber ein Kredit. Wichtig ist überall die Reihenfolge: erst der Bewilligungsbescheid, dann die Beauftragung.

Muss der Betriebsrat eingebunden werden?

In der Regel ja. Sobald ein System geeignet ist, Verhalten oder Leistung von Beschäftigten zu überwachen, greift die Mitbestimmung nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 Betriebsverfassungsgesetz. Das ist kein Hindernis, sondern ein Tagesordnungspunkt. Ein Vorteil des eigenen Servers ist, dass Sie selbst festlegen, was protokolliert wird und was nicht. Eine Rechtsberatung ist das nicht.

Am schnellsten geht es mit einem konkreten Beispiel.

Bringen Sie zwei oder drei Aufgaben mit, die im Betrieb regelmäßig Zeit kosten. Daran lässt sich am schnellsten sehen, ob ein eigener Server etwas bringt oder ob Sie sich das Geld sparen können.

Wenn eine Förderung in Frage kommt, planen wir den Zeitpunkt der Beauftragung von vornherein danach.