Angebote aus dem eigenen Bestand
Das System durchsucht Altangebote, Preislisten und Stücklisten und stellt einen Entwurf zusammen, mit Verweis auf die Vorgänge, aus denen er stammt. Geprüft und freigegeben wird weiterhin von Hand.
KI für Angebote, Pflichtenhefte und technische Dokumentation, betrieben auf einem Server in Ihrem eigenen Netzwerk. Kalkulationen und Konstruktionsunterlagen werden dort verarbeitet, wo sie hingehören, und nirgends sonst.
In den meisten Betrieben ist die Entscheidung längst gefallen, nur hat sie niemand getroffen. Angebotstexte gehen durch ein Chatfenster, Pflichtenhefte werden zum Übersetzen hineinkopiert, ein Konstrukteur lässt sich eine Norm erklären. Das ist verständlich, weil es Zeit spart. Und es ist das Gegenteil von dem, was in Ihrer Geheimhaltungsvereinbarung mit dem Kunden steht.
Die lohnenden Fälle sind selten spektakulär. Es sind die Aufgaben, die jede Woche wiederkommen und bei denen jemand zwanzig Minuten lang sucht, was schon einmal jemand geschrieben hat.
Das System durchsucht Altangebote, Preislisten und Stücklisten und stellt einen Entwurf zusammen, mit Verweis auf die Vorgänge, aus denen er stammt. Geprüft und freigegeben wird weiterhin von Hand.
Fragen an Handbücher, Prüfvorschriften, Wartungsverträge und interne Anweisungen. Statt im Ordner zu blättern, kommt die Antwort mit Angabe von Dokument und Abschnitt.
Spezifikationen für internationale Kunden aufbereiten und übersetzen, auch wenn Preise, Zeichnungsnummern und Kundennamen im Text stehen.
Aus Notizen des Monteurs wird ein sauberer Bericht. Bei einer Reklamation zeigt das System, ob der Fall schon einmal aufgetreten ist und was damals geholfen hat.
Beim Thema KI im Maschinenbau wird viel versprochen. Damit im Erstgespräch keine falsche Erwartung im Raum steht, hier vorab die Grenze.
Was noch läuft, bezuschusst Leistungen externer Anbieter: also Installation, Einrichtung, individuelle Anpassung, Programmierung und technische Dokumentation. IKT-Hardware ist praktisch überall ausgenommen. Für unser Modell passt das gut, weil Sie die Maschine ohnehin zum Einkaufspreis bekommen und nur die Arbeit bezahlen.
Wie viel davon bei Ihrer Konfiguration übrig bleibt, rechnet der Konfigurator aus, samt Hinweis wenn die Untergrenze nicht erreicht wird. Den Antrag stellt Ihr Unternehmen selbst, in Bayern über das ELSTER-Unternehmenskonto; Dienstleister dürfen das dort nicht übernehmen. Wir liefern das aufgeschlüsselte Angebot und die Projektbeschreibung dafür.
Stand September 2026. Förderungen sind freiwillige Leistungen ohne Rechtsanspruch, die Programme unterscheiden sich je Bundesland und ändern sich laufend; verbindlich ist allein die Auskunft der zuständigen Bewilligungsstelle. Wir leisten keine Förder-, Rechts- oder Steuerberatung.
Hinter Kervalt steht Patrik Kaiser. Ich komme aus der Inbetriebnahme im Maschinenbau, also von der Seite, auf der eine Sache am Ende laufen muss, auch wenn die Präsentation etwas anderes versprochen hat. Das prägt, wie ich solche Projekte anlege: klein anfangen, an einer echten Aufgabe zeigen, dass es trägt, und erst dann ausweiten.
Der Unterschied zu einer klassischen IT-Beratung liegt weniger im Serverwissen. Er liegt darin, dass ich weiß, wie es in einem Produktionsbetrieb zugeht, wenn zwischen Auslieferung und Abnahme etwas dazwischenkommt. Sie bekommen keine Nummer im Ticketsystem, sondern ab dem Projektstart die Handynummer desjenigen, der die Maschine eingerichtet hat. Die erste Anfrage läuft über E-Mail, alles Weitere direkt.
Welche Unterlagen gibt es, wer würde damit arbeiten, was nervt heute am meisten. Kostet nichts.
Daraus ergeben sich Stufe und Festpreis. Wenn eine Förderung in Frage kommt, warten wir den Bescheid ab.
Maschine aufstellen, Modelle einrichten, Dokumentenquellen anbinden, Team einweisen.
Läuft die Maschine, kommt der Rest per Fernzugriff: Updates, Überwachung, Rückfragen. Den Zugang geben Sie frei und können ihn jederzeit dichtmachen.
Rechtlich verboten ist es nicht, aber Sie geben damit die Kontrolle ab. Wer eine Kalkulation, eine Stückliste oder ein Pflichtenheft in ein Cloud-Fenster kopiert, überträgt Betriebsgeheimnisse an einen externen Anbieter, meist mit Servern außerhalb der EU. Für personenbezogene Daten kommt die Frage der Auftragsverarbeitung dazu. Ein lokaler Server erledigt dieselbe Aufgabe, ohne dass die Unterlagen den Betrieb verlassen.
Nicht in dem Sinn, wie man es sich erhofft. Ein Sprachmodell arbeitet mit Text. Es liest Pflichtenhefte, Stücklisten, Normen, Prüfprotokolle und Angebote, aber es interpretiert keine Geometrie aus einem STEP- oder CATIA-Modell und ersetzt keine Berechnung. Was gut funktioniert, ist die Arbeit mit den Dokumenten rund um die Konstruktion. Wer Ihnen KI-Konstruktion verspricht, sollte genau erklären, was er damit meint.
Ja, sofern der Server so aufgesetzt ist, wie wir ihn ausliefern: kein Zugang zum Internet für die Modelle, keine Telemetrie, keine externe Schnittstelle. Die einzige Verbindung nach außen ist der Wartungszugang, den Sie freigeben und jederzeit sperren können. Auf Wunsch protokollieren wir jeden Zugriff darauf.
Nein. Der KI-Server tritt nicht an die Stelle Ihrer Systeme, sondern liest daneben mit. Angebunden wird über die vorhandenen Schnittstellen oder über einen lesenden Zugriff auf die Dateiablage. Der Umbau bestehender Systeme ist ausdrücklich nicht Teil des Projekts.
Die Hardware in aller Regel nicht, die Einrichtung schon. Zuschussprogramme fördern Leistungen externer Anbieter einschließlich Installation, Anpassung und technischer Dokumentation und schließen IKT-Hardware fast überall aus. Die nennenswerten Zuschüsse sind Landesprogramme, und die sind 2026 dünn geworden: Von den sechzehn haben wir fünf als beendet und vier als nur eingeschränkt nutzbar vorgefunden. In Bayern fördert der Digitalbonus weiterhin bis 50 Prozent, Standard bis 7.500 Euro, allerdings nur gewerbliche Betriebe und erst ab 4.000 Euro förderfähiger Ausgaben. Bundesweit steht der KfW-Förderkredit Digitalisierung offen, das ist aber ein Kredit. Wichtig ist überall die Reihenfolge: erst der Bewilligungsbescheid, dann die Beauftragung.
In der Regel ja. Sobald ein System geeignet ist, Verhalten oder Leistung von Beschäftigten zu überwachen, greift die Mitbestimmung nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 Betriebsverfassungsgesetz. Das ist kein Hindernis, sondern ein Tagesordnungspunkt. Ein Vorteil des eigenen Servers ist, dass Sie selbst festlegen, was protokolliert wird und was nicht. Eine Rechtsberatung ist das nicht.
Bringen Sie zwei oder drei Aufgaben mit, die im Betrieb regelmäßig Zeit kosten. Daran lässt sich am schnellsten sehen, ob ein eigener Server etwas bringt oder ob Sie sich das Geld sparen können.
Wenn eine Förderung in Frage kommt, planen wir den Zeitpunkt der Beauftragung von vornherein danach.